5 .Sitzung des Stadtelternbeirates am 14. Juni 2000,19 - 21 Uhr - Protokollkontrolle
-Anwesenheitskontrolle (siehe Anlage)
- als Gast: Frau Briese Elterninitiative "Hyperaktvies Kind"
- zwei Erscheinungsformen: medizinisch begründet
- möglicherweise im sozialen Umfeld begründet
- kann nur durch eine fundierte medizinische Untersuchung abgeklärt werden
- äußert sich unterschiedlich, nicht jedes verhaltensauffällige Kind ist hyperaktiv
- Gehirn produziert bestimmte "Wachfermente" nicht
- Aktivität als Selbstschutz gegen Einschlafen
- Wachzustand wird künstlich geregelt über Medikamentengabe (Retalin)
- Äußert sich bereits im Kleinkinderalter und muß zum frühstmöglichen Zeitpunkt behandelt werden
- Klinikaufenthalt zur Diagnose notwendig
- Klinik: Kinder- und Jugendpsychatrie
Kaiplatz
6406 Bernburg
- Mindestdauer des Klinikaufenthalts 12 Wochen
- Akzeptanz auch bei den Eltem mangelhaft
- Konsequente Eltern kümmern sich
- Betroffen sind 12% der Jungen und 6 - 8 % der Mädchen
- Kinder brauchen von Anfang an feste Normen, Kuschelpädagogik ist Gift für diese Kinder
- Erscheinungsformen: nervöses Verhalten - Aufmerksamkeitsdefizite - Wissensdefizite - Lernmisserfolge sind vorprogrammiert
- Frustration stellt sich auch bei den Eltern ein
- Kind wird zun Aussenseiter und lebt diese Rolle aus
- Ergebnis: steigende Aggressivität
- Kinder sind im Allgemeinen normal entwickelt und verfügen über einen NonnaI IQ
- Beschulung in Schulen mit Ausgleichsklassen erforderlich, weil Normalpädagogik nicht dafür ausgebildet ist und die Klassenstärken zu hoch sind
- Sonderpädagogische Einrichtungen können helfen: Kinder- und Jugenddorf Belleben und Sonderschule Sandersleben
- Eltem haben das Antragsrecht: Antrag auf Beschulung in einer Ausgleichsklasse
- Antragsformulare beim Schulamt in Staßfurt
- Integrative Grundschulklassen könnten bereits Abhilfe schaffen
- Stadtratssitzung am 3.Juni:
Vorstellung des Stadteltembeirates
Briefe an die Stadträte (an alle Fraklionen)
- Regelungen zur Arbeitszeit der Erzieher wird von allen als sehr nachteilig empfunden
- Wir Eltem wünschen uns Abhilfe. Wir informieren den Kultur- und Sozialausschuß (Vorsitzende Frau Tabbert)
- Unsere Anregungen müssen bereits in die Ratsvorlage eingearbeitet werden.
- Wir erwarten von der Stadt eine Betreuungsregelung bis September 2000
- Frau Selisko wird zur nächsten Sitzung eingeladen
Essensproblematik Versorgung von Kinder mit Allergien und anderen Erkrankungen
- Postfach ist eingerichtet, Frau Heine ist abholberechtigt (wurde durch die Stadt mittlerweile zurückgezogen)
- Auswertung der Planzahlen Kosten und Ausgaben für die Kinderbetreuung von 1998 und 1999
neuer Termin 14.06.00 19.00 Uhr
Download des Protokolls als PDF-Datei (6,67 kByte)